Die Inneren Hebriden
Die Inneren Hebriden sind eine Inselgruppe an der Nordwestküste Schottlands. Sie gehören zum Argyl & Bute Council sowie zum Highland Council. Sie sind inzwischen zu einer sehr beliebten Ferien-Region geworden, insbesondere die Insel Skye und die Insel Iona, welche manchmal die Wiege des Christentums genannt wird.
Zu den Inseln zählen:
- Skye
- Mull
- Iona
- Islay
- Jura
- Staffa
- Coll
- Tiree
- Colonsay
- Oronsay
- Raasay
- Canna
- Eigg
- Muck
- Rum
- Scalpay
- Rona
1. Isle of Skye
Die Isle of Skye - Gälisch Eilean à Cheo (Insel des Nebels) ist die größte Insel der Inneren Hebriden, vor der Westküste Schottlands im Atlantik gelegen.
Geographie
Die Insel befindet sich zwischen 57°03' und 57°44' nördlicher Breite sowie 5°38' und 6°46' westlicher Länge. Skye inklusive der kleineren umliegenden Inselchen, hat eine Fläche von 1736 km², eine Nord-Süd-Erstreckung von 80 Kilometer und eine Breite von 35 Kilometer.
Vom schottischen Hauptland ist Skye durch den Sound of Sleat, Kyle Rhea und Kyle Akin bzw. Loch Alsh getrennt, der Little Minch grenzt zu den Äußeren Hebriden ab. Der Ostküste vorgelagert sind Rona, Raasay, Scalpay und Pabay, im Süden liegt, getrennt durch den Soay Sound die Isle of Soay. Der Küstenverlauf der Insel ist stark zerschnitten, ja geradezu eingekerbt. Sogenannte Sealochs und Buchten greifen tief in das Hinterland hinein, so daß kein Punkt auf der Insel weiter als 8 Kilometer vom Meeresufer entfernt ist. Dadurch bildeten sich fünf größere Halbinseln heraus: Sleat im Süden, Minginish im Südwesten, Duirinish im Nordwesten, Waternish oder Vaternish im Nordnordwesten und Trotternish im Norden. Die höchste Erhebung in einem hügeligen Terrain ist der Sgurr Alasdair (993 m NN) in den rauhen Black Cuillins, gleichzeitig auch der höchste Punkt der gesamten Hebriden.
Verwaltungsgliederung
Hauptstadt der Insel ist Portree. Der Skye und Lochalsh District ist einer der acht administrativen Einheiten des Highland Council. Auf der Insel selbst werden sieben Gemeindesprengel ausgewiesen:
- Bracadale: 377 km²
- Duirinish: 324 km²
- Kilmuir: 139 km²
- Portree: 230 km²
- Sleat: 168 km²
- Snizort: 216 km²
- Strath: 282 km²
Bevölkerung
Die Einwohnerzahl von Skye beträgt 8.000.
Wirtschaft und Verkehr
Verkehr
Verbindung zum Festland besteht über die Skye-Bridge nach Kyle of Lochalsh (mautpflichtig bis 21. Dezember 2004) nach Kyleakin, oder mit Fähren von Mallaig nach Armadale (Sommerbetrieb) und von Kylerhea nach Glenelg. Weiterer Fahrbetrieb findet von Uig nach Tarbert auf Harris und nach Lochmaddy auf North Uist, von Sconser nach Inverarish auf Raasay statt. Nach Inverness und Glasgow verkehren regelmäßig Busse. Vom Bahnhof an der Skye-Brigde in Kyle of Lochalsh gehen Züge nach Inverness ab, bzw. kommen an.
Sleat
Der Süden ist der "Garten Skyes" mit lieblichen, grünen Landschaften. Der einstige Clansitz der MacDonalds, Armadale Castle, ist heute nur noch Ruine ohne Dach, daneben berichtet das Visitors Centre über die Clan-Geschichte der Lord of the Isles. Dazu gehört ein alter Park mit amerikanischen Baumriesen, deren Wachstum vom milden Klima (-> Golfstrom) begünstigt wird. In dieser Gemeinde liegt auch das Sabhal Mòr Ostaig
, das gälische College, das zur University of the Highlands and Islands gehört.
Duirinish
Hoch über Loch Dunvegan thront Dunvegan Castle, Stammsitz der MacLeods seit über 800 Jahren. Es gilt als ältestes bewohntes Schloß Großbritanniens in Privatbesitz. Unterhalb von Dunvegan Castle besteht die Möglichkeit zu einer Bootstour zu diversen Robbenfelsen.
Minginish
Hier ist die Heimat der Black Cuillins, der höchsten Gebirgskette auf Skye, die alle Farbtöne von grau bis tiefschwarz zeigt. Höchster Berg ist der Sgurr Alasdair (993 m NN), mit bester Aussicht auf die Gebirgskette vom Fischerdorf Elgol. Von Elgol aus sind Bootstouren zu den Cuillins möglich. Am Ortsende von Carborst liegt auf der linken Straßenseite die Talisker Distillery , die einzige Single Malt Whisky Brennerei auf Skye. Hier lagert auch der Whisky Johnny Walker, der nur noch als Handelsmarke existiert.
Trotternish
Die Halbinsel im Nordosten gilt als die schönste der Insel. Zu den Attraktionen gehört u.a. The Old Man of Storr, eine ca. 50 m hohe Felsnadel. Kilt Rock, einige Kilometer nördlich, ist ein beliebter touristischer Aussichtspunkt auf Trotternish. Im Museum of Island Life in Staffin wird gezeigt, wie die Menschen auf Skye lebten. Viel Wissenswertes über Häuser, Arbeit, Religion, Armut und Auswanderung, Rekonstruktionen und Originale von Hütten und Geräten. Auf dem Friedhof von Kilmuir liegt das Grab von Flora MacDonald, einer historischen Figur von Skye. Uig ist als Fährhafen Ausgangspunkt der Fähre der Caledonian MacBrayne zu den Äußeren Hebriden.
2. Isle of Mull
Mull (Lage: 56° 26' n. Br., 5° 59' w. L.) ist eine kleine Insel an der Nordwestküste Schottlands, die zum Argyll & Bute Council gehört. Das Zentrum der Insel ist Tobermory. Insgesamt leben auf der Insel etwa 3.500 Menschen.
Die gesamte Insel ist das Resultat der langwährenden Erosion der letzten 30 bis 40 Millionen Jahre: Sie besteht größtenteils aus Basalt.
Geschichte
Anhand gefundener Speerspitzen wird vermutet, daß die ersten Menschen Mull etwa 6000 Jahre v. Chr. besiedelt haben. Während der Bronzezeit erbauten die Bewohner Mulls einen Steinkreis, weitere Menhire, sowie zwei Brochs. Im 14. Jahrhundert wurde Mull Teil der starken "Lordship of the Isles".
Nach dem Zusammenbruch der Lordship im Jahre 1493 wurde die Herrschaft der Insel durch den Clan der Maclean übernommen, der im Jahre 1681 vom Clan der Campbells abgelöst wurde. Während der Clearances im 18. und 19. Jahrhundert sank die Zahl der Bewohner von 10.000 auf unter 4.000.
Inzwischen ist Mull eine touristisch gut erschlossene Insel und eine Zwischenstation für zahlreiche Pilger, die über Mull nach Iona gelangen. Mit großen Reisebussen vom Fährhafen ist die Insel auf meist einspurigen Straßen am besten zu besuchen. Mull ist per Fähre von Oban und Ardnamurchan aus zu erreichen. Von Mull aus verkehren Ausflugsboote auf die kleinen Inseln Iona und Staffa.
3. Isle of Iona
Iona (Lage: 56° 19' n. Br., 6° 24' w. L.) ist eine Insel der Inneren Hebriden in Schottland.
Im Jahre 563 gründete der Irische Mönch Columban dort ein Kloster. Von hier aus verbreitete sich der christliche Glaube in Schottand, Nordengland und in vielen Teilen Europas. Die südlichste Gründung ist Bobbio in Italien. Viele vermuten, daß das Book of Kells im 7. und 8. Jahrhundert in Iona verfaßt wurde. Die erste keltische Klosteranlage bestand bis ins 11. Jahrhundert. Es wurde durch Wikinger-Überfälle zerstört. Ein zweites Kloster entstand als Benediktiner-Abtei und Kathedrale der Inseln. Das Kloster bestand bis in die Reformationszeit.
Iona wurde auch zur Begräbnisstätte (Reilig Odhrain) der Könige von Dalriada und ihrer Nachfolger, der frühen Könige von Schottland. Der letzte von diesen war der auch aus Shakespeares gleichnamigem Drama bekannte MacBeth.
1938 gründete George MacLeod (später Rt. Rev. Lord MacLeod of Fuinary), Pfarrer der Church of Scotland in Govan (Glasgow) auf Iona wieder eine christliche Kommunität (die Iona Community), die Mission und soziale Arbeit betont. Ziel der Arbeit dieser Gemeinschaft ist es "neue Wege zu finden, die Herzen aller zu erreichen". Die Gemeinschaft tut dieses vor allem durch Jugendarbeit, neue Lieder und Gottesdienste und Gottesdienstbausteine und Einsatz für Gerechtigkeit und Frieden. Diese Gemeinschaft führt auch eine Bewegung an, die eine keltisch geprägte Form des Christentums (Keltische Kirche) wieder aufleben lassen will.
4. Isle of Islay
Islay (ausgesprochen Eilah) ist die südlichste Insel der Inneren Hebriden mit der Hauptstadt Bowmore. Die Insel hat eine Größe von etwa 500 km², ist etwa 40 Kilometer lang und hat eine maximale Breite von ungefähr 32 Kilometer. Auf ihr leben etwa 3.400 Einwohner und etwa neunmal soviele Schafe. Die Haupteinnahmequelle ist die Produktion von Whisky und der damit verknüpfte Tourismus. Es gibt zwei Fährhäfen, Port Ellen im Osten und Port Askaig im Norden. Ihre Lage beträgt 55° 47' n. Br., 6° 14' w. L.
Zur Zeit sind sieben Distillerien aktiv. Diese sind:
Nicht mehr in Betrieb ist Port Ellen.
5. Isle of Jura
Die Isle of Jura (Lage: 55° 58' n. Br., 5° 53' w. L.) ist die Schwesterinsel von Islay. Jura liegt in den inneren Hebriden, etwas nördlich von Islay und gehört wie dieses zu Schottland. Jura hat mit einer Fläche von ca. 500 km² etwa die gleichen Ausmaße wie Islay, ist dabei aber mit ihren nur etwa 300 Einwohnern viel weniger dicht besiedelt.
Auf der Insel gibt es sehr viele Wapitis (eine Hirschart).
6. Isle of Staffa
Die Isle of Staffa ist eine kleine, an der Westküste von Schottland gelegene Felseninsel, die zu den Inneren Hebriden gehört.
Die Insel ist zwar unbewohnt, aber es legen dennoch täglich mehrere Ausflugsboote an (entweder von der benachbarten Insel Mull oder auch direkt von Oban aus). Staffa ist nur 200 mal 600 Meter groß, aber verfügt trotzdem über drei bekannte Sehenswürdigkeiten.
Die Basaltsäulen (eine Fortsetzung vom "Giants Causeway", Antrim, Nordirland) sind sechseckige Säulen aus Basalt, die sich beim Erkalten der Lava formten. Die "Fingalshöhle" (Fingal's Cave) ist eine durch die Kraft der Wellen geformte, 80 m lange und 10 m breite Höhle, die nach dem keltischen Sagenkönig Fingal benannt ist. Sie soll den Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy zu seiner Hebridensinfonie inspiriert haben. Weiterhin gibt es auf Staffa eine Seevogelkolonie, zu der einige hundert Papageientaucher (Puffins) gehören.
Zu den wichtigsten Nachbarinseln gehören Mull und Iona.
7. Isle of Coll
Coll (Lage: 56° 38' n. Br., 6° 33' w. L.) ist eine Insel der Inneren Hebriden in Schottland. Sie liegt westlich der Isle of Mull. Coll ist etwa 19 Kilometer lang und knapp 5 Kilometer breit. Wie die Nachbarinsel Tiree ist Coll klimatisch angenehmer als die Lage an der schottischen Westküste vermuten läßt - dank des Golfstroms. Coll und Tiree sind unter den Orten mit den meisten Sonnenstunden in ganz Großbritannien.
8. Isle of Tiree
Tiree (Lage: 56° 30' n. Br., 6° 52' w. L.) ist eine Insel der Inneren Hebriden in Schottland. Sie liegt westlich der Isle of Mull. Tiree ist etwa 19 Kilometer lang und knapp 5 Kilometer breit. Wie die Nachbarinsel Coll ist Tiree klimatisch angenehmer als die Lage an der schottischen Westküste vermuten läßt - dank des Golfstroms. Coll und Tiree gehören zu den Orten mit den meisten Sonnenstunden in Großbritannien.
9. Isle of Colonsay
Colonsay (Lage: 56° 3' n. Br., 6° 13' w. L.) ist eine Insel der Inneren Hebriden in Schottland. Sie liegt etwa 15 Meilen südlich der Isle of Mull und wird von gut 100 Menschen bewohnt. Colonsay ist seit 7.000 v. Chr. besiedelt.
10. Isle of Oronsay
Oronsay (Lage: 56° 1' n. Br., 6° 14' w. L.) ist eine kleine Insel südlich von Colonsay, die zu den schottischen Inneren Hebriden gehört. Mit Colonsay wird sie über einen Damm verbunden, der nur bei Ebbe benutzt werden kann und aus Watt besteht.
Die Insel ist bekannt für die Ruine der Augustiner-Abtei aus dem 14. Jahrhundert und das Oronsay-Kreuz, das ursprünglich auf Iona geschnitzt wurde. Sie ist eine der Inseln der Hebriden, die für Archäologen einen unschätzbaren Wert wegen der Informationen über die Mittelsteinzeit haben.
11. Isle of Raasay
Raasay (Lage: 57° 23' n. Br., 6° 2' w. L.) ist eine Insel zwischen Skye und dem Festland von Schottland. Sie wird durch den Sound of Raasay von Skye und durch den Inner Sound von Applecross getrennt. Die unbesiedelte kleine Insel South Rona liegt vor ihrer Nordküste.
"Raasay" bedeutet Insel des Rehs.
Das Gebiet der Insel erstreckt sich 14 Meilen von Nord nach Süd und misst an der breitesten Stelle drei Meilen von Ost nach West. Der höchste Punkt ist mit 1456 Fuß der Dun Caan, ein ungewöhnlicher Gipfel mit flacher Spitze. Das Dorf Inverarish liegt nahe der Südostküste. Ein Teil des Dorfes diente im Ersten Weltkrieg als Kriegsgefangenenlager für Deutsche. Die Insassen mussten in der Erzmine der Insel arbeiten, die kurz nach dem Kriegsende stillgelegt wurde.
Heute arbeiten die Bewohner im Fischfang, für die Fähre oder pendelt zu ihren Arbeitsplätzen nach Portree auf Skye. Es gibt eine Grundschule, aber ältere Schüler müssen mit der Fähre und dem Bus nach Portree fahren.
Weil die Insel geologisch interessant ist, wird sie von vielen Studenten besucht, die hier an Kartierungsprojekten mitarbeiten.
Sehenswürdigkeiten sind die Überreste eines Brochs, die Ruinen von Brochel Castle, beschriebene Steine, das alte Haus des Grundherren Raasay House und viele Wanderwege. Raasay ist die Heimat der Raasay-Wühlmaus, die nur auf dieser Insel heimisch ist. Es hat außerdem sehr viele verschiedene Pflanzenarten und eine große Population an Ottern.
Eine fünfzehnminütige Fährreise verbindet die Insel mit Sconser auf Skye. Ein guter kleiner Laden und eine Poststelle befinden sich in Inverarish. Unterkunft findet sich im Isle of Raasay Hotel, im Raasay Outdoor Center oder in der Jugendherberge.
Weil hier sehr viele Menschen den Sonntag achten, werden an diesem Tag keine Dienstleistungen angeboten. Bis 2004 fuhr sonntags nicht einmal die Fähre.
12. Isle of Canna
Canna (Lage: 57° 3' n. Br., 6° 33' w. L.) ist die westlichste der "Kleinen Inseln", die Bestandteil der schottischen Inneren Hebriden sind. Die Insel gehört dem "National Trust for Scotland", der sie als eine Farm betreibt. Sie hat eine überwiegend römisch-katholische Bevölkerung von rund zwanzig Personen.
Canna ist bekannt für seine Vögel, darunter der Schwarzschnabel-Sturmtaucher und der Papageientaucher. Der höchste Punkt der Insel ist Compass Hill mit 150 Metern, der auf Grund seines hohen Eisenvorkommens schon so manchen Kompass (daher sein Name!) zum "Wahnsinn"getrieben hatte. Benachbarte Inseln sind Haiskeir of Canna und Sanday.
Fähren zu der Insel legen an dem großen natürlichen Hafen von Mallaig an und fahren weiter nach Rum, Eigg und Muck.
13. Isle of Eigg
Eigg (Lage: 56° 54' n. Br., 6° 9' w. L.) ist eine der "Kleinen Inseln", die zu den schottischen Inneren Hebriden gehören. Sie hat eine Bevölkerung von 60 Personen, die die Insel 1997 gekauft haben.
Die größte Siedlung auf Eigg ist Cleadale an der Nordküste. Es ist bekannt für seinen Quarz-Strand, der "Singender Sand" wegen der Geräusche genannt wird, die erklingen, wenn ein Mensch über den trockenen Strand geht. Fähren fahren von Galmisdale an der Südküste nach Canna, Rum und Muck und nach Mallaig auf dem Festland. In Galmisdale befindet sich auch das Gemeindezentrum der Insel.
Das Zentrum der Insel bildet ein Plateau mit einem Moor, das sich bis über 400 Meter hoch erhebt. Dort gibt es viele Papageientaucher.
14. Isle of Muck
Muck (Lage: Karte: 56° 50' n. Br., 6° 14' w. L.) ist der Name von einer der "Kleinen Inseln", die Teil der Inneren Hebriden von Schottland sind. Sie ist auch als "Isle of Monk" bekannt. Die wichtigste Siedlung auf der Insel ist Gallanach.
Fähren fahren von Port Mòr nach Canna, Rum und Eigg und nach Mallaig und Arisaig auf dem Festland.
Der höchste Hügel auf der Insel ist Beinn Airein. Muck ist auch bekannt für die Robbenvorkommen und für die Schweinswale in den umgebenden Gewässern.
15. Isle of Rum
Rum (Lage: 57° 0' n. Br., 6° 19' w. L.) ist eine schottische Insel, südlich von Skye gelegen, und gehört zu den Inneren Hebriden. Die höchste Erhebung der Granitinsel ist der 810 m hohe Askival in der Cuillin-Kette, den Überresten eines Vulkans. In der Cuillin-Kette sind auch Platin und andere seltene Mineralien zu finden.
Die Insel gehörte früher George Bullough, wurde aber 1957 von ihm an den Rat für Naturschutz (Nature Conservancy Council, heute Scottish Natural Heritage) verkauft, der sie in ein Naturschutzgebiet umwandelte.
Die Insel hat heute etwa 30 Bewohner, wesentlich weniger als vor dem Verkauf.
Zur Fauna der Insel gehören Rotwild, Otter, Robben, Ziegen, Seeadler und Eiderenten. Im Frühsommer brüten etwa 100.000 Schwarzschnabelsturmvögel (Puffinus puffinus) auf der Insel.
Das aus rotem Sandstein erbaute Kinloch Castle (Lage: 57° 1' n. Br., 6° 17' w. L.) liegt an einer Bucht der Ostküste.
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